Krautrouladen, Kohlrouladen oder Krautwickel wie wir Thüringer dazu sagen, stehen auf dem Speiseplan für Montag in der WG, hier im fränkischen Wahlexil. Und diese wollen, natürlich wie von Oma gelernt, zubereitet werden.
Selbige Idee hatte am Wochenende Eric vom Kinocast. Und gefilmt wurde das ganze auch – seht selbst:
Also von den Zutaten her weiche ich nur insofern von Eric’s Rezept ab, das ich von Knoblauch-Soße keinen Gebrauch mache. Dafür kommt bei mir an das Hackfleisch Kümmel, ein bissel Majoran und etwas Senf.
Das Ablösen der Krautblätter ist echt ‘ne Wissenschaft für sich. Ich hab damals bei Oma gut aufgepasst: der Kohlkopf wird von den äußeren schmutzigen Blättern befreit und im ganzen, ca. 5 bis 10 Minuten gekocht. Dann gehen die Blätter leichter ab. Nach den ersten 4 bis 5 Blättern wird es meist wieder knifflig, dann kommt der Kohlkopf nochmal 5 Minuten ins kochende Wasser. Danach sollte man genügend Krautblätter für ca. 6 bis 8 Rouladen haben.
Ich hoffe Eric hat es geschmeckt…. ich freu mich jedenfalls auf Morgen, denn dann sind die Rouladen schön durchgezogen
und werden genüsslich von allen WG-Bewohnern verspeist.
Update: Bilder meiner Rouladen:

Krautwickel vor dem anbraten

Krautwickel angebraten
Hmm…Deine sehen ja auch lecker aus. Ich bekomm gleich wieder Hunger. Gut, daß ich mir eine eingetuppert habe, die ich heute auf Arbeit zum Mittag essen werde
Hast du es gut … Ich muss noch bis heute Abend warten. Aber ich freu mich schon drauf.